Serradura bedeutet auf Portugiesisch „Sägemehl“. Der Name kommt von den fein zerbröselten Keksen, die zwischen einer luftigen Sahnecreme geschichtet werden. Ein traditionelles portugiesisches Dessert, das mit nur drei Zutaten auskommt und ganz ohne Backen zubereitet wird.
Portionen: 4
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Kühlzeit: mindestens 2 Stunden
Zutaten
- 200 ml Schlagsahne
- 200 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. Milchmädchen)
- 100 g Maria-Kekse oder normale Butterkekse
Zubereitung
- Kekse zerkleinern: Die Kekse mit einem Mixer oder Pürierstab sehr fein zermahlen. Alternativ in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerdrücken. Die Krümel sollten ungefähr die Konsistenz von Paniermehl haben.
- Sahne schlagen: Die gut gekühlte Schlagsahne in einer Schüssel steif schlagen.
- Creme herstellen: Die gezuckerte Kondensmilch vorsichtig unter die geschlagene Sahne heben, bis eine gleichmäßige, luftige Creme entsteht.
- Dessert schichten: In vier Dessertgläser abwechselnd eine Schicht Keksbrösel und eine Schicht Sahnecreme füllen. Mit einer Schicht Keksbrösel abschließen.
- Kühlen: Die Gläser mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen, damit das Dessert durchziehen kann.
Tipps
Weniger süß: Wer es nicht ganz so süß mag, verwendet nur 150 g gezuckerte Kondensmilch.
Karamellvariante: Statt normaler gezuckerter Kondensmilch kann auch karamellisierte Kondensmilch (Leite condensado cozido) verwendet werden. Sie verleiht dem Dessert eine feine Toffee-Note.
Vorbereitung: Serradura lässt sich hervorragend am Vortag zubereiten. Gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Originalgetreu: Für die klassische portugiesische Variante werden Maria-Kekse (Bolacha Maria) verwendet. Deutsche Butterkekse sind ein guter Ersatz.
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